Telefon: 0561 - 77 20 31

Die gymnasiale Oberstufe am Friedrichsgymnasium

Wenn Sie sich für die gymnasiale Oberstufe unserer Schule interessieren, finden Sie auf den Seiten dieses Bereichs die wichtigsten Informationen über die Konzeption unserer drei obersten Jahrgänge und die rechtlichen Rahmenbedingungen, die u.a. die Aufnahme in die Oberstufe, die Belegverpflichtung von Fächern und Kursen sowie die Regularien rund um das Abitur bestimmen.

Auf dieser Seite wird es in Zukunft eine prägnante Übersicht über die wesentlichen Merkmale der gymnasialen Oberstufe am Friedrichsgymnasium geben.

Bei weiteren Fragen und Beratungswünschen helfen die Tutorinnen und Tutoren gerne weiter. Darüber hinaus bietet die Studienleitung individuelle Gespräche zur Schullaufbahnberatung an.

Kontakt und Beratungsmöglichkeit
Sascha Burgstedt, Studienleiter
Telefon: 0 561 – 77 20 31
Fax: 0 561 – 77 20 32
E-Mail: studienleitung@fg-kassel.de

Anmeldeformular

Über das Interesse von Schülerinnen und Schülern aus anderen Schulen an einer Oberstufenzeit und schließlich einem Abitur an unserer Schule freuen wir uns natürlich sehr und möchten dies auch gerne unterstützen.

Für Schülerinnen und Schüler, die sich in einem Abschlussjahrgang der Sekundarstufe I befinden, empfehlen wir, sich früh mit uns in Verbindung zu setzen. So können zum einen Sie unsere Schule, die Schwerpunkte unserer Arbeit und die Vielfalt an Konzepten kennenlernen und zum anderen wir gemeinsam ins Gespräch kommen, um über Voraussetzungen und Chancen sprechen zu können.

Ein Wechsel in unsere Oberstufe ist auch noch während der Oberstufenzeit möglich. Nehmen Sie bitte dazu mit uns und auch mit Ihrer Oberstufenleitung Kontakt auf und informieren Sie über Ihren Wechselwunsch.

Eine Wichtige Voraussetzung für einen Wechsel aus der Sek. I zu uns ist, dass bereits zwei Fremdsprachen aus Latein, Englisch und Französisch belegt wurden. Bitte denken Sie bei Latein auch daran, dass die Kurse in der E-Phase auf Latein als erster Fremdsprache aufbauen. Gegebenenfalls finden wir Möglichkeiten, die Fähigkeiten und Fertigkeiten im Fach durch Zusatzangebote zu kompensieren und zu stärken.

Wichtige Voraussetzungen für einen Wechsel aus der Sek. II zu uns sind:

  • Sie sind in der E-Phase:
    • Prüfen Sie bitte, ob Ihre Leistungskurs-Fachwahl bei uns – auch in der Kombination – möglich ist.
    • Stellen Sie sicher, dass Sie in beiden Fächern der zukünftigen Leistungskurse mindestens 05 Punkte erreichen.
  • Sie sind bereits in der Q-Phase:
    • Prüfen Sie bitte, ob wir die Kombination Ihrer Leistungskursfächer in der betreffenden Phase anbieten.
    • Wenn Sie in das Kurshalbjahr Q1 einsteigen möchten und Ihre LK-Fachkombination nicht realisierbar ist, müssen Sie sich aus dem bestehenden Angebot eine neue Kombination suchen. Voraussetzung ist, dass Sie beide Fächer in der E-Phase mit mindestens 05 Punkten abgeschlossen haben.

Füllen Sie für eine Anmeldung bitte das folgende Formular aus und reichen Sie es uns zeitnah zusammen mit einer Kopie des letzten Zeugnisses ein.

Kontakt und Beratungsmöglichkeit
Sascha Burgstedt, Studienleiter
Telefon: 0 561 – 77 20 31
Fax: 0 561 – 77 20 32
E-Mail: studienleitung@fg-kassel.de

Bildungswege

Für die Erreichung der Zugangsberechtigung zu einer Hochschule gibt es eine Vielzahl an Wegen und Möglichkeiten. Ausführliche Informationen bietet das Kultusministerium Hessen: Zugangsvoraussetzungen.

Im Laufe der gymnasialen Oberstufe sind auf dem Weg zur allgemeinen Hochschulreife die folgenden Gelenkstellen von Bedeutung:

  • die Zulassung der Qualifikationsphase über das Zeugnis der E2,
  • die vorläufige Zulassung zu den Abiturprüfungen auf der Grundlage der Leistungen der Q1-Q3,
  • die endgültige Zulassung zu den Abiturprüfungen zusätzlich auf der Grundlage der Leistungen aus der Q4,
  • die Leistungen im Abitur in fünf Prüfungsfächern.

Bildungswege in der Oberstufe

Alternativ zur allgemeinen Hochschulreife kann die Fachhochschulreife erworben werden, die zu einem Studium an einer Fachhochschule oder in einem gestuften Studiengang an einer Universität in Hessen berechtigt. Über die Leistungen in Pflicht- und Auswahlkursen wird eine Gesamtleistung errechnet, über die zunächst der schulische Teil der Fachhochschulreife festgestellt wird. Für jedes Fach werden jeweils zwei aufeinanderfolgende Kurshalbjahre mit den in Summe besten Leistungen angerechnet; die maximal mögliche Anzahl an Leistungen unter 05 Punkte in den Grund- und Leistungskursen darf nicht überschritten werden.

Die Fachhochschulreife wird nach Abschluss einer mindestens einjährigen ausreichenden beruflichen Tätigkeit bescheinigt. Es ist wichtig, dass im Vorfeld geklärt wird, ob das konkrete Vorhaben eines Praktikums oder einer Ausbildung die Regularien für die ausreichende berufliche Tätigkeit erfüllt. Die Studienleitung bietet hierzu eine individuelle Beratung an.

Leistungsbewertung

In der E-Phase werden in jedem Kurshalbjahr in den Fächern Deutsch, den Fremdsprachen und Mathematik zwei Klausuren geschrieben, in den übrigen Fächern inkl. der übrigen Zusatzangebote jeweils eine Klausur. In Sport wird eine besondere Fachprüfung mit theoretischem und praktischem Anteil im Verhältnis 1:3 durchgeführt. In der E-Phase darf keine Klausur durch Leistungsnachweise anderer Art (s. u.) ersetzt werden.

Die Bewertung erfolgt nach einem Punktesystem. Die erreichten Bewertungseinheiten werden in Prozent umgerechnet und dürfen nicht aufgerundet werden. Die Umrechnung der prozentual erreichten Leistung in Notenpunkte gilt für alle Fächer gleichermaßen:

15141312111009080706050403020100
95%90%85%80%75%70%65%60%55%50%45%40%33%27%20%<20%
„1“„2“„3“„4“„5“„6“

Die grau unterlegten Notenpunkte gelten als negative Noten, die bei der Zulassung zur Qualifikationsphase gemäß bestimmter Kriterien ausgeglichen werden müssen. Ein Kurs, der mit 00 Punkten abgeschlossen wird, gilt als nicht belegt. Ein Ausgleich durch bessere Leistungen in anderen Fächern ist in einem solchen Fall nicht möglich.

Achtung: Die Note „4-“ aus der Mittelstufe, die dort noch als positive Note gilt, zählt als 04 Punkte in der Oberstufe zu den negativen Noten, die folglich auszugleichen ist!

Für die Bewertung der Leistungen am Ende eines Schulhalbjahres sind die im Unterricht kontinuierlich erbrachten Leistungen mindestens so bedeutsam wie die Ergebnisse der Leistungsnachweise.

Zu den im Unterricht kontinuierlich erbrachten Leistungen gehören vor allem die Mitarbeit im Unterricht, Versuchsbeschreibungen und -auswertungen, Protokolle, schriftliche Ausarbeitungen, Präsentationen, Hausaufgaben, Referate und solche schriftlichen Leistungen, welche die Schülerin oder der Schüler in Absprache mit der Lehrkraft des jeweiligen Kurses im Zusammenhang mit Unterrichtsinhalten auf eigenen Wunsch erbringt.

Zu den Leistungsnachweisen zählen Klausuren, Referate und Präsentationen (z. B. Praktikumsberichte), umfassende schriftliche Ausarbeitungen, mündliche Kommunikationsprüfungen in den modernen Fremdsprachen, fachpraktische Prüfungen in den Fächern Kunst, Musik und Darstellendes Spiel und besondere Fachprüfungen im Fach Sport mit sportpraktischen und -theoretischen Anteilen. Leistungsnachweise gelten für alle am jeweiligen Kurs teilnehmenden Schülerinnen und Schülern.

Besondere Regelungen hinsichtlich der Klausuren

Im Vergleich zur Sekundarstufe I unterscheiden sich vier spezielle Regelungen zur Zahl der Klausuren pro Woche, ihrer Rückgabe, der Kenntnisnahme durch die Eltern und der Aufbewahrung (vgl. § 9 Abs. 12 OAVO).

  • An einem Tag können mehr als eine, in einer Unterrichtswoche mehr als drei Klausuren geschrieben werden. [vgl. Sek. I: „… an einem Tag nur eine, in einer U.-Woche nicht mehr als drei …“]
  • Für die Rückgabe einer Klausur gibt es keine Zeitvorgabe. [vgl. Sek. I: „… spätestens nach drei Unterrichtswochen …“]
  • Eltern oder andere zur Einsichtnahme Berechtigte müssen korrigierte und bewertete Klausuren nicht zur Kenntnisnahme unterschreiben.
  • Die schriftliche Arbeit verbleibt nach erfolgter Rückgabe bei der Schülern / beim Schüler. [vgl. Sek. I: „… bis zum Schuljahresende durch die Schule aufzubewahren.“]