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30. Berlin Model United Nations Schüler-Konferenz (BERMUN) 2021

Die 30. Berlin Model United Nations Schüler-Konferenz (BERMUN) 2021 fand in diesem Jahr vom 17.-20.November Corona-bedingt wieder digital statt und befasste sich mit dem Thema:

Pursuing peace in a world of conflict

Nach umfänglichen, wochenlangen Vorbereitungen seitens der gastgebenden John-F.-Kennedy Schule in Berlin-Zehlendorf trafen sich die diesjährigen TeilnehmerInnen der Schüler-UNO-Konferenz in diesem Jahr wie auch schon im vergangenen im WorldWideWeb,. Wo man sich unter normalen Umständen in den Räumlichkeiten der Friedrich-Ebert-Stiftung sowie der John-F.Kennedy Schule zusammen fand, diskutierte man nun virtuell.

Aus allen Teilen des Erdballs hatten sich „junge Diplomaten und Diplomatinnen“ auf ihre Themen vorbereitet und Resolutionen verfasst, um für 4 Tage UNO-Resolutionen zu entwickeln, zu diskutieren und zu verabschieden.

Aus organisatorischen Gründen wurden in diesem Jahr verschiedene Länder an die Schülerdelegationen vergeben, so dass unsere Schüler für Mali,Panama, Bulgarien und Myanmar in den folgenden UN-Komitees saßen:

Mina Hashemzada, Q1 Economic and Social Council (ECOSOC) und Botschafterin von Mali

Mehmetalp Firdez, E1, Disarmament Committee(DC) für Panama

Mirella Krasniqi, E1, ECOSOC für Panama

Pauline Patzelt, E1, Social and Human Rights Committee (SOCHUM) für Mali

Amelie Lieberknecht, E1, DC für Myanmar

Maryam Balat, 10c, SOCHUM für Myanmar

Kaltrina Lajci, 10c, ECOSOC für Bulgarien

Mina wurde mit 10 anderen Delgierten aus den ca. 500 TeilnehmerInnen ausgewählt, bei der Eröffnungsveranstaltung am Mittwochnachmittag ihre Eröffnungsrede (als Video eingereicht) für Mali vor der gesamten BERMUN-Gemeinde der UN-Vollversammlung zu halten.

Die diesjährige BERMUN-Konferenz fand zum 30. Mal statt und war mit Schülerinnen und Schülern aus ca.30 Ländern wieder sehr international ausgerichtet; so nahmen neben Übersee-Schulen aus Shanghai, Peking,Taiwan, Katar, Saudi-Arabien, den Bermudas, New York und Connecticut auch solche aus nahezu allen europäischen Ländern teil.

Höhepunkte stellten sicherlich wieder die key note speeches (Themenvorträge) der verschiedenen Experten aus internationalen Diplomatenkreisen dar; so sprach am Donnerstagnachmittag der stellvertretende Botschafter der Ukraine in Berlin über den Krim-Konflikt und das schwierige Verhältnis zu Russland, am Freitagnachmittag war der inoffizielle Botschafter von Taiwan zu Gast und stellte die Situation des Inselstaates im Machteinfluss von China dar. Im Anschluss an die Impulsvorträge waren die Delegierten aufgefordert, Fragen an die Referenten zu stellen und über politische Lösungen nachzudenken.

Beeindruckend ist jedes Jahr wieder das große, in diesem Jahr vor allem technische Engagement der gastgebenden John-F.Kennedy-Schule in Berlin-Zehlendorf, ohne deren kompetente Arbeit dieses riesige Projekt nicht das wäre, was es ist – ein internationales Jugend-Treffen im Geiste der Völkerverständigung. Dafür bedanke ich mich im Namen der FG-Delegation ganz herzlich. Natürlich hoffen wir sehr, im kommenden November wieder “live” und “in person” nach Berlin reisen zu können, denn der reale menschliche Kontakte ist durch nichts zu toppen, so das Unisono-Feedback der Gruppe.

 

Mrs Pauly, BERMUN-Director, Alexander Rehm, technical support vor Ort.