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Fremdsprachenwettbewerbe

Bundeswettbewerb Fremdsprachen am Friedrichsgymnasium

Der „Bundeswettbewerb Fremdsprachen“ findet 2013 zum 27. Mal statt. Dieser Wettbewerb, auf eine Initiative des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft im Jahr 1979 zurückgehend, wurde erstmals in Rheinland-Pfalz und in (West-) Berlin durchgeführt, privat finanziert und war ursprünglich auf die Jahrgangsstufen 11-13 beschränkt. Nach und nach schlossen sich alle Bundesländer diesem Wettbewerb an, die Finanzierung sichert seither das Bundesbildungsministerium, Schirmherr ist der amtierende Bundespräsident. Das Bundesland Hessen führt seit dem Jahr 1986 diesen Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 13 sowie für Auszubildende durch. Er besteht aus

Preisträger 2012: Jonathan Friedrichs (Q2)

Preisträger 2012: Jonathan Friedrichs (Q2)

Preisträgerin 2012: Paula Rüdiger (Jg. 9)

Preisträgerin 2012: Paula Rüdiger (Jg. 9)

einer Reihe von Teilwettbewerben bzw. Einzelwettbewerben in einer, zwei oder mehreren Sprachen (unter etwa insgesamt 14 Wettbewerbssprachen), inzwischen auch in Japanisch oder Chinesisch, einem Gruppenwettbewerb und einen Wettbewerb für Auszubildende. Seit über 20 Jahren nehmen Schüler/innen der Mittelstufe und der gymnasialen Oberstufe des Friedrichsgymnasiums mit großem Erfolg am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teil. Bedingt durch das sprachliche Profil der Schule wird dabei im Einzelwettbewerb der Mittelstufe vor allem Latein als erste Sprache entweder allein oder kombiniert mit Englisch bzw. Griechisch gewählt. Die Teilnahme am Wettbewerb der Oberstufe setzt in jedem Fall zwei Wettbewerbssprachen voraus, wobei Latein meist mit Englisch bzw. Französisch kombiniert wird. Während der Einzelwettbewerb der Mittelstufe an einem Tag stattfindet, erstreckt sich der Mehrsprachenwettbewerb auf mehrere Runden über ein Jahr hinweg und umfasst komplexere Aufgabenstellungen. Bei der Lösung der anspruchsvollen Wettbewerbsaufgaben können die Teilnehmer/innen der Mittelstufe ihre im Unterricht erworbenen Qualifikationen zur Anwendung bringen. In den alten Sprachen sind dies neben Übersetzungsfertigkeiten auch Textverständnis, Sprachbeobachtung, Sachwissen und Hörverstehen, in den neuen Fremdsprachen Textproduktion (kreatives Schreiben), Wortergänzung, Leseverstehen, Sachwissen (Landeskunde) und Hörverstehen. Seit 2006 besteht die Möglichkeit, sich auf ein vorgegebenes Sachthema bereits zu Hause vorzubereiten. Eine weitere häusliche Arbeit besteht im Lesen/Sprechen eines Textes auf einen Tonträger.

Übersicht: Preisträger/innen beim Fremdsprachenwettbewerb

Nach langer Zeit gelang es vor drei und vor zwei Jahren wieder einer Schülerin des Friedrichsgymnasiums, im Mehrsprachenwettbewerb der Oberstufe über vier Runden zweimal hintereinander einen hervorragenden Platz auf Bundesebene zu belegen.