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Hellas-Fahrt 2017

Wir hatten uns bereits zwei lange Jahre darauf gefreut, unsere Reise nach Griechenland anzutreten, als es endlich am 26.09.17 nach der Schule losging. Nach einer langen Fahrt nach Ancona stiegen wir auf die Fähre um, um am nächsten Morgen leicht erschöpft, aber umso glücklicher in Igoumenitsa anzukommen.

Gleich nach unserer Ankunft ging es los zum ersten Höhepunkt unserer Tour, den Meteora Klöstern. Nach einer kleinen geschichtlichen Einführung von Frau Hintz besuchten wir das größte Kloster. Dieses beeindruckte uns sehr, und so fuhren wir anschließend bewegt vom ersten Kontakt zu Griechenland weiter zu unserem ersten Hotel in Trikala. Nach einem gemeinsamen Abendessen besichtigten wir noch die Innenstadt und gingen schließlich nach einem wenn auch verregneten, so doch aufregenden ersten Tag ins Bett.

Am nächsten Morgen fuhren wir dann weiter nach Delphi. Auf dem Weg besichtigten wir noch die Thermopylen, wo sich 300 Spartaner tapfer und pflichtbewusst einer aussichtslosen Auseinandersetzung mit den übermächtigen Persern stellten. Schließlich in Delphi angekommen besichtigten wir dann nach einer kurzen Mittagspause das Museum und das Heiligtum des Apoll. Am Abend hatten wir nach einem sehr guten Abendessen Gelegenheit, in der kleinen Ortschaft zu bummeln und Andenken zu kaufen.

Der nächste Tag begann erneut mit einer Busfahrt – dieses Mal nach Athen. Zuerst bewunderten wir dort im Archäologischen Nationalmuseum die Schätze des antiken Griechenlands. Den Abschluss des ersten Tages in Athen bildete die Agora mit dem Hephaisteion. Anschließend hatten wir noch Gelegenheit, auf der Plaka unser Geld zu verschwenden, um schließlich in einer Taverne mit einem köstlichen Vier-Gänge-Menü die Strapazen des Tages vergessen zu machen. Am nächsten Tag suchten wir die Athen-Höhepunkte auf: die Akropolis und das Akropolismuseum, für viele eines der schönsten Museen der Welt.

Die nächsten zwei Tage verbrachten wir im beschaulichen Tolo. Auf dem Weg dorthin bestaunten wir die Meerenge zwischen der Peloponnes und dem Festland – mit einem so als solchen angekündigten „weltbesten“ Souvlaki in der Hand. In Nemea erprobten wir dann das Stadion sportlich und besichtigten den Zeus-Tempel. Schließlich warteten noch die Burg von Mykene und das Grab des Atreus auf unseren Besuch.

Den restlichen Tag ließen wir bei gutem Essen, beim Bummeln in Tolo und am Strand ausklingen. Am darauffolgenden Tag ging es weiter durch die Argolis, wo für viele das Highlight der Reise zu erkunden war: das Theater von Epidauros in friedlicher Morgenstimmung. Tiryns bot sich im Anschluss für einen kurzen Stopp an, bevor wir in der wunderschönen Stadt Nafplio unter blauem Himmel am blauen Meer bei Weltklasse-Eis und Gyros-Pita unsere Mittagspause verbrachten.

Am nächsten Tag fuhren wir über das Taygetosgebirge nach Pylos, um dort die älteste Badewanne der Welt im Nestorpalast zu besichtigen. Den letzten Tag in Griechenland verbrachten wir schließlich in Olympia. Dort besuchten wir die Ausgrabungsstätte und führten nach alter „FG-Tradition“ den Stadionlauf durch. Am Abend mussten wir leider schon die Koffer packen, weil wir direkt nach einem letzten Besuch im Museum von Olympia am nächsten Morgen nach Patras nach aufbrachen. Dort stiegen wir auf die Fähre stiegen durchkreuzten in der Nacht das stürmische Mittelmeer nach Ancona. Dort angekommen setzten wir uns in den Bus und fuhren Richtung Kassel, wo wir am Morgen des 8.10. ankamen und von unseren Lieben in Empfang genommen worden.

 

Julius Jung (E-Phase)