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Flug zum Weltall – Bau eines Wetterballons

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Fast 25 Schüler und Schülerinnen der 5., 6. und 7. Klasse stellten sich während der Projektwoche der Aufgabe, einen Wetterballon zu entwickeln, ihn starten zu lassen und die erhaltenen Messdaten auszuwerten. Zunächst wurde die Messsonde aus Styropor gebaut, um einerseits Gewicht zu sparen und andererseits die sich in ihr befindlichen Geräte vor Kälte zu schützen, da es in 20km Höhe bereits -30°C kalt sein kann. Zudem wurden in der Messsonde eine ActionCam zur Videoaufnahme, ein GPS-Tracker zur Aufzeichnung der Flugkoordinaten und Positionsbestimmung nach der Landung, ein Temperaturlogger zu Aufzeichnung der Temperatur, ein Wärmekissen zum weiteren Schutz vor Kälte und weitere Batteriepacks zur sicheren Stromversorgung der Geräte eingebaut. Nachdem alle Geräte eingebaut waren, wurde die Messsonde gut verklebt und mit einem 10m langen Seil an einem Fallschirm befestigt, der die Messsonde nach dem Platzen des Wetterballons langsam zur Erde gleiten lässt. Im Anschluss wurde ein riesiger Wetterballon mit Helium gefüllt, welcher über ein 5m langes Seil mit dem Fallschirm verbunden wurde. Bereits wenige Minuten nach dem Start konnte man einzigartige Luftaufnahmen von Kassel erhalten, bis der Wetterballon in den Wolken verschwand. Auf dem über einstündigen Flug erreichte der Ballon fast eine Höhe von 20km und endete auf einem Feld in der Nähe von Fulda. Dabei entstanden einmalige Luftaufnahmen und Messdaten, welche die Schüler am nächsten Tag auswerteten und am Ende der Projektwoche präsentierten.

SIN

 
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