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Fahrt zur Gedenkstätte Point Alpha

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Kurz vor Ende des Schuljahres unternahmen die Schüler/innen der Q4 mit ihren Geschichtslehrern Herrn Kleesiek, Herrn Peter und Frau Römer eine Studienfahrt zur Gedenkstätte Point Alpha. Bei einer Führung konnten sie die Bedeutung dieses Ortes, an dem sich ein US-Beobachtungsstützpunkt direkt gegenüber einem DDR-Grenzturm befand, nachempfinden. Dies wurde besonders spannend verdeutlicht durch die detailreichen Erzählungen der Zeitzeugen, die sie durch die Anlage geführt haben.

Die Gedenkstätte erinnert an die Zeit, als im sogenannten „Fulda Gap“ jederzeit der Beginn eines Dritten Weltkriegs erwartet wurde und Point Alpha einer der wichtigsten Vorposten der NATO war. Nahe dem ehemaligen amerikanischen Camp, das neben einer Ausstellung zahlreicher Militaria über das Leben der Soldaten Auskunft gibt, wurde ein Grenzmuseum, das sogenannte „Haus auf der Grenze“, errichtet. Ebenso befindet sich dort eine Rekonstruktion der Sperranlagen und die Schüler/innen konnten sich einen Eindruck über die einzelnen Bauschritte der Grenzanlagen verschaffen.

Besonders beeindruckend war die Nähe der Siedlungen, deren Bewohner/innen durch eine schier unüberwindbare Grenze getrennt waren und die an Schikane erinnernden Bestimmungen, die den DDR-Bürger/innen auferlegt wurden, wenn sie ihre Familienangehörigen im nahen Grenzgebiet besuchen wollten. Darüber hinaus konnten sich die Abiturienten anhand eines Modells über einen möglichen Schlachtplan informieren, der im Falle eines Vorstoßes durch den Warschauer Pakt durchgesetzt werden sollte.

ROC