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Elterninformation

Liebe Eltern,

nach dem derzeitigen Stand der Pandemie-Entwicklung müssen wir davon ausgehen, dass es bis zu den Sommerferien in der Sek. I (und teilweise auch in der Q2) keinen regulären Schulbetrieb mehr geben wird. Deshalb sind einige Regelungen vorzunehmen. Grundlage für die vorliegende Information ist das am 30.04.2020 veröffentlichte Schreiben von Herrn Ministerialdirigent Meyer-Scholten, das als Vorgriffserlass zu betrachten ist. Den Originaltext finden Sie auf der Seite des Hessischen Kultusministeriums:

https://kultusministerium.hessen.de/schulsystem/umgang-mit-corona-schulen/fuer-schulleitungen/schreiben-schulleitungen/schulrechtliches-informationsschreiben-im-zusammenhang-mit-der-aussetzung-und-wiederaufnahme-des

Dort wird u. a. auf das Nachfolgende hingewiesen:

1. Die Anzahl der Leistungsnachweise wird in den meisten Fällen reduziert werden müssen. Entsprechende Anträge der Fachschaften oder Fächer sind beim Schulleiter zu stellen. Es kann sogar sein, dass in den Nebenfächern die schriftlichen Leistungsnachweise ganz entfallen müssen. Die Notengebung erfolgt dann als Jahresnote auf der Grundlage der bis zum 16.03.20 erbrachten Leistungen sowie der Leistungen, die noch in diesem Schuljahr erbracht werden können. Der im Homeschooling unter Anleitung oft selbst erarbeitete Stoff kann dabei nach einer Phase der unterrichtlichen Sicherung und Festigung als Gegenstand von mündlichen oder schriftlichen Bewertungen (Arbeiten) genutzt werden.

2. Die geplanten Elternabende entfallen, es empfiehlt sich aber, den Kontakt zur Schule, vor allem aber zu den Klassenleitungen, zu halten und zu pflegen.

3. Eine Nichtversetzung wird es in diesem Schuljahr nicht geben. Es besteht aber die Möglichkeit einer freiwilligen Wiederholung auf Antrag bei der Schulleitung bis drei Wochen vor Zeugnisausgabe.

4. Für Risikopatienten stellen Eltern ggf. einen Befreiungsantrag bei der Schulleitung und fügen bitte das Attest des behandelnden Arztes bei.

5. Die Zeit des unterrichtsersetzenden Homeschoolings werden nicht im Zeugnis vermerkt. Bei Schülerinnen und Schülern, die trotz nicht mehr bestehenden Betretungsverbots und ohne Vorliegen einer Befreiung die Schule versäumen, weil Eltern sie Gesundheitsgefahren ausgesetzt sehen, obwohl sie keiner Risikogruppe angehören, sind die Fehltage grundsätzlich als „unentschuldigt“ im Zeugnis anzugeben.

Weitere Informationen vor allem zur Notbetreuung finden Sie ebenfalls auf der Seite des HKM:

https://kultusministerium.hessen.de/schulsystem/umgang-mit-corona-schulen/fuer-eltern/haeufig-gestellte-fragen

Seit 01.04.2020 arbeitet Frau Frischmuth als Fachkraft für soziale Arbeit am Friedrichsgymnasium. Falls Sie den Eindruck haben, dass es Ihrem Kind in dieser kritischen Situation nicht gut geht oder auch an einem fachlichen Rat bzw. Gesprächsangebot interessiert sind, lassen Sie es uns wissen. Eine einfache Kurzinformation an das Sekretariat reicht aus. Wir kümmern uns dann darum.

Freundliche Grüße
Die Schulleitung