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documenta 14: „Von Athen lernen“

„Von Athen lernen“ – für manche Besucher der Documenta mag das eine neue und vielleicht auch ungewöhnliche Aussage oder Aufforderung sein, für „meine“ Griechen, also die Griechischkurse der Q2 seit vier Jahren ein bekannter und vertrauter Gedanke.

So war denn das Motto der diesjährigen Documenta eine gute Gelegenheit, nach Erreichen des Graecums das Motto „auf den Punkt“ zu bringen, d.h. zu überlegen, welcher Sachverhalt, welcher Begriff, welcher Gedanke sie zum Nachdenken gebracht hat, ihnen bewahrens- oder bedenkenswert erschien, Konsequenzen (welcher Art auch immer) für sie persönlich/die Menschen/den Lauf der Welt hatte…

So kamen 21 verschiedene Begriffe heraus arete (ἀρετή), der „Bestzustand des Menschen“ wurde von mehreren gewählt, es gab aber genügend, auch nicht immer ernst gemeinte (oder doch?) Alternativen, z.B. die filoini/a, (die Liebe zum Wein).

Diese Begriffe schrieben die Schüler auf kleine Plakate, nahmen sie mit auf den Friedrichsplatz und hielten sie sich vor die Köpfe – auf den Stufen des Parthenon(s der Bücher).

 

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