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Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels – stimmungsvoll, spaßig und spannend

„Erebos“ lautete der Titel des Buches, den die diesjährige Preisträgerin des Vorlesewettbewerbs, Rosa Lyenska aus der Klasse 6d, gewählt hatte. Erebos gilt in der griechischen Mythologie als der Gott der Personifikation der Finsternis. So verrät bereits der Buchtitel, dass Rosa sich ein äußerst spannendes Werk ausgesucht hatte, dessen unheilvolle Stimmung sie ihren Zuhörern glänzend vermitteln konnte. Mucksmäuschenstill war es, denn alle hörten wie gebannt zu, als uns Rosa mitnahm in die Welt eines Computerspiels, das am Ende zur tödlichen Realität wird und uns die Grenzen von Fiktion und Wirklichkeit nicht mehr erkennen lässt. Wir gratulieren Rosa ganz herzlich zu ihrer überzeugenden Leistung in der ersten, aber auch der zweiten Runde des Vorlesewettbewerbs, in der die Kandidaten einen ihnen fremden Text vorlesen müssen. Auch in dieser Kategorie brillierte sie.
Die drei anderen Klassensieger, die sich im Vorfeld gegen die Mitbewerber in ihren Klassen durchgesetzt hatten, wählten lustige, lehrreiche und spannende Texte aus und präsentierten sie gekonnt.
Keno Schaumburg (6a) hatte sich für einen echten Abenteuerroman entschieden, „Meister der 13 Stühle“ von Henry Porter. Keno entführte uns in eine rätselhafte, gespenstische und geheimnisvolle Welt. Raphael Weiß aus der Klasse 6b hingegen ließ uns mit einem Textauszug aus „Caius ist ein Dummkopf“ von Henry Winterfield mit ins Alte Rom reisen. Lustig wurde es, als Benedikt Sandrock aus der 6c aus dem Buch „Nennt mich nicht Ismael“ von Michael G. Bauer vorlas, in dem uns das aktuelle und ernste Thema Mobbing mit Humor und Sprachwitz nähergebracht wird.
Allen vier Mitstreitern sei Dank, dass sie den Zuhörern, den Schülern der Klassen 6 und den betreuenden Deutschlehrern, einen so ansprechenden und spannenden Freitagmorgen in der neuen Mensa beschert haben.
Gedankt sei auch noch zwei weiteren Vorleserinnen, Larissa Euler und Lara Müller, die in der Pause, in der sich die Jury zur Beratung zurückzog, ihre selbstverfassten Märchen zum Besten gaben und das Publikum so bei Laune hielten.

KHN