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Adventsgottesdienst in der Karlskirche

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Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht,

und über denen, die da wohnen im finstern Lande,

scheint es hell.

Du weckst lauten Jubel, du machst groß die Freude. […]

 

Denn jeder Stiefel, der mit Gedröhn dahergeht,

und jeder Mantel, durch Blut geschleift,

wird verbrannt und vom Feuer verzehrt.

Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben,

und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter;

und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst;

auf dass seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende …

 

Jesaja 9, 1-6

  

Mit der Verheißung des Friedefürsten im Buch des Propheten Jesaja begann der heutige Adventsgottesdienst des Frierichsgymnasiums in der Karlskirche und mit einer Geschichte, die „kaum glaubhaft, […] aber pure Wahrheit“ war: 1914 haben deutsche und britische Soldaten gemeinsam auf dem Schlachtfeld Weihnachten gefeiert, um am nächsten Tag wieder gegeneinander zu kämpfen.

Und so stellten die Schülerinnen und Schüler der Q1, die diesen Gottesdienst gestaltet haben, die Frage nach der Wirkungskraft der Geburt des Friedefürsten: Wieso bekriegen sich die Menschen noch immer auf den Schlachtfeldern der Welt und wieso entstehen im häuslichen Umfeld viele Feindschaften durch Missgunst und Neid?

Die Botschaft der Mitwirkenden war einfach und schwer zugleich: Der Friedefürst Jesus hat mit seinem Leben und Wirken den Anfang gelegt – nun sind wir dazu aufgefordert, seine Botschaft von Frieden und Gerechtigkeit weiter zu tragen. Durch kleine Gesten genauso wie durch den Einsatz für mehr Frieden in der Welt.

Von einer kleinen Kerze, die den Hoffnungsschimmer in der Welt symbolisieren sollte, wurde für alle Gottesdienstbesucher/innen eine eigene kleine Kerze angezündet, um damit die Hoffnung in die Welt zu tragen.

Allen Mitwirkenden gilt ein herzlicher Dank für die Mitgestaltung des Gottesdienstes.

Wir wünschen allen gesegnete Weihnachten!

ROC