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Abschluss der Rudersaison

Traditionell nimmt der RVFG an der Schülerregatta in Hannover Anfang September teil. Auch in diesem Jahr machten sich 45 Aktive samt Trainerstab auf den Weg an den Maschsee. Frühes Aufstehen war nicht nur die Fahrer des Bootsanhängers, sondern auch für die Bahnfahrer verpflichtend. Nach einem erfolgreichen ersten Regattatag, der sich entgegen aller Wetterprognosen trocken und sonnig, aber sportlich nur mäßig erfolgreich gezeigt hatte, freuten sich alle auf die Übernachtung in der Turnhalle. Für den Sonntag rechneten sich die Trainer und unsere Aktive ein besseres Abschneiden aus. Und diese Hoffnung erfüllte sich. In beachtlichen Starterfeldern behaupteten sich auch unsere Jüngsten gegen die starke Konkurrenz aus allen Teilen des Nordens. Insgesamt 6 Medaillen wurden RVFG-Aktiven umgehängt und viele zweite Plätze erkämpft. Glücklich über die guten Rennerfolge kehrten wir von einem anstrengenden Regattawochenende aus Hannover zurück. Unsere beiden Mannschaften, die sich für das Bundesfinale JTFO in Berlin qualifiziert hatten, waren in Kassel geblieben, um dort konzentriert zu trainieren.

Berlin-Bundesfinale: Zwei Boote des FGs waren dabei!

Markus Blumenstein, Louis Chycko, Bryan Fischer, Jonah Trier mit Steuermann Leander Fuhrhans hatten sich beim Landesentscheid Hessen im Juli souverän im Jungenvierer der 12-14-Jährigen gegen Frankfurt und Hanau durchgesetzt. Lene Marie Lester, Merle Klingebiel , Solveig Bieger, Anastasia Andryeyeva mit Steuerfrau Kani Mohammadi ließen ebenfalls nie einen Zweifel daran, dass sie die Berlinfahrkarte lösen würden. Ohne jegliche Chance mussten sich die Vorjahressiegerinnen aus Wiesbaden sowie die Mädchen aus Hanau und Limburg mit den weiteren Plätzen zufrieden geben. Trotz der klaren und eindrucksvollen Siege auf Landesebene wussten die Trainer Julian Gerwatowski, Jannis Klingebiel und Florian Wilhelm, dass es fast unmöglich ist, in Berlin in die Medaillenränge zu fahren. Hier dominieren die Sportinternate aus Berlin, Dresden und Potsdam. Die Trainerinnen des Mädchenvierers Katharina Noll und Lea Müller gaben trotzdem das Ziel Finalteilnahme aus. Der Vorlauf des Jungenvierers ließ viele Wünsche offen, jedoch zeigten sie im anschließenden Hoffnungslauf eine starke Leistung. Im Halbfinale mussten sie sich der starken Konkurrenz geschlagen geben. Mit einer starken Leistung wäre es ihnen fast gelungen das B-Finale zu gewinnen. Als Zweiter sicherten sie sich Platz 8 aller Bundesländer.

Der Mädchenvierer erruderte sich mit starken Leistungen den Weg über das Halbfinale direkt ins A-Finale. Dort erreichten sie den 6. Platz!

Für die Aktiven, das Trainerteam und den Protektor war das Bundesfinale in Berlin wieder einmal ein Beweis für die gute Arbeit am Bootshaus.