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200 Jahre Richard Wagner und Giuseppe Verdi – FG-Konzert in der Adventskirche

Adventskirche
Das Orchester des Friedrichsgymnasiums verzauberte in der Adventskirche 350 Zuschauer anlässlich der 200 Geburtsjahre von Wagner und Verdi.

Mit großem Applaus betrat das Hauptorchester des Friedrichsgymnasiums am vergangenen Sonntag den Altarraum der Adventskirche in Kassel. Nach einigem Stühlescharren kehrte Ruhe ein und das Konzert unter der Leitung von Eduard Menzel begann. Nach ungefähr zwei Monaten Probezeit spielte das Orchester die eher unbekannte Symphonie in E-Dur, die Richard Wagner im Alter von 21 Jahren komponiert hat. Energisch, laut und zugleich leise und melodiös meisterten die 50 Schülerinnen und Schüler dieses Meisterwerk, welches eigentlich so gar nicht für Schulorchester geschrieben worden ist. Doch damit noch lange nicht genug. Denn nach einer kurzen Umbaupause betrat nun Astrid Weber, eine geschätzte Kasseler Sopranistin, die Bühne und sang Wagners fünf Wesendoncklieder. Begleitet wurde sie dabei vom 18-jährigen FG-Schüler Theodor Urvalov, der mit flinken Händen meisterhaft das Klavier bediente. Nach lang anhaltendem Applaus für diese wunderbare Leistung durften sich Musiker und Publikum eine kurze Pause gönnen. Anschließend setzte Theodor Urvalov seine vorher bereits angedeuteten Fähigkeiten des Klavierspielens mit Sentas Ballade aus dem „Fliegenden Holländer“ und der Etüde „Wilde Jagd“ von Franz Liszt, einem engen Freund Wagners, brillant fort. Mit großem Beifall wurde der Abiturient für seine Vorführung belohnt und machte Platz für die beiden Schlussstücke des Orchesters. Zunächst wurde  das Preludio aus der Oper „La Traviata“ von Verdi vorgetragen und anschließend sang Astrid Weber aus dem gleichen Werk vom Orchester begleitet die Arie „Addio, del passato“. Durch Astrid Webers wunderbaren Gesang wurde „Addio, del passato“ zu einem aufwühlenden und gefühlvollen Erlebnis.

Aufgelockert wurden all diese musikalischen Höhepunkte von einigen kurzen Wortbeiträgen über Wagner, Liszt und Verdi von Mitgliedern des Richard-Wagner-Verbands Kassel.

Die wunderschöne Idee des Konzertes verdanken wir diesem Verband und dem Orchesterleiter Eduard Menzel, die die Planungen seit Jahresbeginn gemeinsam vorantrieben. Besonderer Dank gilt außerdem der Firma Ströer Deutsche Städte Medien GmbH, die das Konzert durch eine großzügige Plakatierung unterstützte, und einem Kunstleistungskurs des Friedrichsgymnasiums unter der Leitung von Frau Skerra, der in einem Wettbewerb die Plakatentwürfe für dieses Konzert erstellte. Der Siegerentwurf dieses Wettbewerbs von Leonie Biedebach war auf vielen Werbeflächen in Kassel zu sehen. Leonie selbst wurde für ihre kreative Arbeit am Schluss des Konzertes ebenfalls geehrt.

Carla von Canstein (9d)

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